So ermitteln Sie den Wert Ihrer Briefmarkensammlung

Briefmarkensammlung en werden oft im Nachlass passionierter Sammler gefunden. Laien fällt es dann oft schwer zu beurteilen, ob es sich hierbei um eine wertvolle Briefmarkensammlung handelt.

Diese 12 Fragen helfen Ihnen, den Wert Ihrer Briefmarkensammlung einzuschätzen.

Sie wünschen eine professionelle Bewertung Ihrer Briefmarkensammlung durch einen Experten?

Erhalten Sie eine seriöse Schätzung Ihrer Briefmarkensammlung und veräußern Sie sie zum besten Preis. Stade Auktionen begleitet Sie professionell und wertschätzend bis zur Auktion.

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Woher stammt die Briefmarkensammlung?

Die Herkunft Ihrer Briefmarkensammlung gibt erste wichtige Hinweise auf den möglichen Wert. Eine Sammlung aus einem Nachlass, die über Jahrzehnte systematisch aufgebaut wurde, hat in der Regel bessere Chancen auf wertvollere Stücke als ein Antikmarktfund.

Eigene Sammlungen, in die Sie selbst investiert haben, lassen sich meist besser nachvollziehen.

Bei Zufallsfunden – etwa beim Entrümpeln oder auf Flohmärkten – fehlen oft wichtige Informationen zur Entstehungsgeschichte, was die Bewertung erschwert, aber keineswegs unmöglich macht.

Wie viel wurde für die Briefmarkensammlung bezahlt?

Originalrechnungen, Quittungen von Händlern oder frühere Bewertungen sind Gold wert bei der Wertermittlung. Sie dokumentieren nicht nur den ursprünglichen Kaufpreis, sondern geben auch Aufschluss über die Qualität der Marken und die Seriosität der Herkunft.

Bewertungen von anerkannten Händlern oder Auktionshäusern aus früheren Jahren helfen, die Entwicklung des Sammlungswerts nachzuvollziehen. Allerdings sollten Sie beachten, dass der Briefmarkenmarkt Schwankungen unterliegt und historische Kaufpreise nicht automatisch den heutigen Wert widerspiegeln.

Gibt es Nachweise oder Herkunftsdokumente der Briefmarkensammlung?

Zertifikate von anerkannten Prüfern (wie BPP oder internationalen Philatelistenverbänden) belegen die Echtheit und den Zustand eines philatelistischen Stückes.

Atteste dokumentieren spezielle Merkmale oder Besonderheiten.

Provenienznachweise zeigen die Sammlungsgeschichte und können bei berühmten Vorbesitzern den Wert steigern.

Auch Katalogeinträge, Ausstellungsurkunden oder Fachliteratur, die einzelne Stücke Ihrer Sammlung erwähnt, erhöhen die Glaubwürdigkeit und damit den Marktwert erheblich.

Wurde die Briefmarkensammlung seit dem Fund professionell bewertet?

Eine professionelle Bewertung durch einen vereidigten Sachverständigen oder einen etablierten Händler schafft Klarheit. Wichtig ist jedoch das Datum: Eine Schätzung von vor zehn oder zwanzig Jahren spiegelt nicht mehr die aktuelle Marktsituation wider.

Notieren Sie sich, wer die Bewertung vorgenommen hat und auf welcher Grundlage (Katalogwert, Auktionsergebnisse, Händlerankaufspreis). Seriöse Gutachten enthalten detaillierte Beschreibungen der einzelnen Stücke und begründen die Wertansätze nachvollziehbar.

Ist die Briefmarkensammlung systematisch aufgebaut?

Eine thematisch oder chronologisch geordnete Sammlung – etwa nach Ländern, Epochen oder Motiven – ist für Käufer deutlich attraktiver als eine unsortierte, lose Ansammlung. Systematische Sammlungen zeigen, dass der Sammler mit Sachverstand und Kontinuität gearbeitet hat.

Komplette Jahrgänge, geschlossene Serien oder spezialisierte Motivsammlungen sind leichter zu bewerten.

Auch die Art der Aufbewahrung spielt eine Rolle: Professionelle Alben mit Falzlosunterbringung oder Einsteckalben schützen die Marken besser als lose Tüten.

In welchem Zustand befinden sich die Briefmarken?

Der Erhaltungszustand ist eines der wichtigsten Wertkriterien überhaupt.

Postfrische Marken – also ungestempelt mit vollständigem Originalgummi – erzielen meist höhere Preise als gestempelte Exemplare.

Selbst minimale Mängel wie feine Knickspuren, Verfärbungen durch Lichteinwirkung, Stockflecken, Risse oder fehlende Zähne können den Wert erheblich mindern.

Verwenden Sie eine Lupe, um den Zustand genau zu prüfen. Bei besonders wertvollen Stücken lohnt sich eine professionelle Zustandsbegutachtung durch einen Prüfer.

Wie alt sind die Briefmarken der Sammlung?

Das Alter allein macht eine Marke nicht wertvoll, ist aber häufig ein wichtiger Faktor. Marken aus der Zeit vor 1945 können besonders interessant sein. Allerdings gibt es auch bei jüngeren Marken Raritäten, die wertvoll sein können.

Entscheidend ist immer die Kombination aus Alter, Erhaltung, Seltenheit und Nachfrage. Vorkriegsmarken aus bestimmten Gebieten haben zusätzliches historisches Interesse.

Aus welchem Land stammen die Briefmarken?

Die geografische Herkunft beeinflusst den Wert erheblich.

Marken aus dem Nahen Osten, dem arabischen Raum oder aus China erleben derzeit eine hohe Nachfrage durch Sammler.

Besonders gefragt sind zum Beispiel Ausgaben aus ehemaligen deutschen Kolonien, Besatzungsgebieten oder historischen Postgebieten wie Danzig oder Saarland.

Deutsche Staaten (Bayern, Württemberg, Sachsen) vor der Reichsgründung 1871 sind ebenfalls beliebt.

Sind die Briefmarken im Michel-Katalog aufgeführt?

Der Michel-Katalog ist ein Standardwerk der Philatelie und listet Briefmarken mit Katalogpreisen. Eine Listung ist ein guter erster Anhaltspunkt für die Einordnung.

Beachten Sie jedoch: Die Michel-Preise sind Richtpreise für den Einzelverkauf im Fachhandel in einwandfreier Erhaltung. Der tatsächliche Handelswert variiert allerdings sehr stark, je nach Nachfrage und Erhaltung. Für seltene Marken kann der Preis auch darüber liegen.

Neuere Katalogausgaben sollten Sie bevorzugen, da sich Bewertungen ändern.

Gibt es einzelne Marken mit besonderem Seltenheitswert?

Manchmal verbirgt sich in einer durchschnittlichen Sammlung ein einzelnes Schmuckstück, das den Gesamtwert dominiert.

Klassiker wie der “Schwarze Einser” (Bayern 1849), die “Blaue Mauritius” oder frühe Ausgaben aus Altdeutschland können sehr hohe Beträge erzielen.

Ein systematischer Abgleich mit Spezialkatalogen oder die Konsultation eines Experten ist hier unerlässlich, da sich Raritäten für Laien nicht immer auf den ersten Blick erschließen.

Fallen Druckfehler oder Besonderheiten auf?

Abarten und Fehldrucke gehören zu den spannendsten Sammelgebieten.

Dazu zählen Farbvarianten (etwa durch verschiedene Druckauflagen), Plattenfehler (konstante Abweichungen auf bestimmten Druckpositionen), Zähnungsfehler, verschobene Aufdrucke oder fehlende Farben. Auch Wasserzeichen-Abweichungen oder unterschiedliche Papiertypen können wertsteigernd sein.

Für die eindeutige Identifikation solcher Besonderheiten benötigen Sie Spezialliteratur oder einen Prüfer. Nicht jede vermeintliche Auffälligkeit ist eine echte, wertsteigernde Abart.

Wo befinden sich die Marken?

Der Verwendungskontext spielt eine wichtige Rolle: Marken auf vollständigen Briefen – besonders bei seltenen Stempelungen, historischen Versandwegen oder besonderen Anlässen (Ersttagsbriefe, Zeppelinpost, Feldpost) – können deutlich wertvoller sein als lose Einzelmarken.

Auch auf Briefstücken mit klarem Stempel haben gestempelte Marken oft höheren Wert als ohne Nachweis.

Lose Marken lassen sich zwar leichter katalogisieren, büßen aber den philatelistischen Kontext ein.

Ganzsachen und historische Belege mit seltenen Postverläufen sind eigenständige Sammelgebiete mit eigener Preislogik.

So verkaufen Sie Ihre Briefmarken mit Stade Auktionen

Mann mit Brille hält eine Briefmarke und eine Lupe in der Hand. Auf dem Tisch vor ihm liegen weitere Briefmarken.
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Sprechen Sie uns an

Kontaktieren Sie uns telefonisch, per E-Mail oder über das Kontaktformular für Ihre persönliche Beratung.

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Wir kümmern uns um Ihr Anliegen

Ob Sie uns einen umfangreichen Nachlass, Ihre komplette Sammlung oder Teile anvertrauen – wir begutachten alles mit großer Wertschätzung.

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Wir sorgen dafür, dass Ihre Schätze möglichst schnell in die richtigen Hände gelangen.

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Unsere zufriedenen Kunden

 

“Alles ist Sache des Betrachters, für alle Leute aber gilt – Sammeln bringt Freude, macht Spaß, ist lehrreich und interessant.”

André Weibel

“Ich habe Stade Auktionen als ein sehr kompetentes, schnell arbeitendes, freundliches und absolut vertrauenswürdiges Auktionshaus erfahren.”

Juliane Wolf

“Professionell, zuverlässig und mit hervorragendem Fachwissen – Stade Auktionen habe ich gerne meine Sammlung anvertraut.”

Reinhard Weiße

Unser Netzwerk aus Partnern und Sammlern aus der ganzen Welt

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Ihre Fragen, unsere Antworten

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Insbesondere Briefmarken aus den Deutschen Kolonien sind sehr beliebt. Sie sind äußerst selten und sind durch ihre Geschichte echte historische Unikate. Stade Auktionen nimmt Briefmarken sowohl als Briefe, wie auch Postkarten oder Einzelmarken an.

Meist bringen Einzelstücke einen höheren Erlös. Dennoch sollten wir gemeinsam mit Ihnen überlegen, wann der Verkauf von Einzelstücken Sinn macht und wann der Verkauf einer ganzen Sammlung. Die Bewertung einer Briefmarkensammlung hängt von Faktoren wie Alter, Herkunft, Seltenheit, Zustand und Material ab.

Einlieferer akzeptieren die nachfolgenden Bedingungen:

  1. Der Einlieferer kann nur Ansichtskarten, Briefmarken und sonstige Belege einliefern, über die er die ­alleinige Verfügung hat.
  2. Einlieferungen können ständig erfolgen und werden in die jeweils nächste Auktion aufgenommen.
  3. Die Ausrufpreise werden grundsätzlich vom Auktionshaus festgelegt. Sie richten sich nach der derzeit herrschenden Marktlage.
  4. Der Auktionator ist berechtigt, Unterangebote bis max. 20 % vom Ausrufpreis anzunehmen.
  5. Zieht der Einlieferer die Ware aus Gründen, die der Einlieferer zu vertreten hat, zurück, so wird eine Aufwandsentschädigung für die Prüfung und Schätzung der Versteigerungsobjekte in Höhe von 100 Euro pro Stunde fällig, mindestens jedoch 100 Euro je Auftrag.
  6. Die Verkaufsprovision für den Auktionator beträgt 22 % vom Zuschlagpreis. Bei einer Zuschlagssumme bis zu 500 Euro beträgt die Verkaufsprovision 30 %, die Versicherungskosten betragen 1 % vom Zuschlagspreis. Darauf wird die gesetzlich festgelegte Mehrwertsteuer erhoben. Portokosten für eventuelle Rücksendungen gehen zulasten des Einlieferers. Für die Bearbeitung von Großlosen erheben wir eine Gebühr von 2,50 Euro je Los, für Einzellose 1 Euro.
  7. Der Versteigerer kann für Auktionsware keine Haftung übernehmen. Deshalb schließt er auf Rechnung des Auftraggebers eine spezielle Auktionsversicherung ab, die das Auktionsgut im Rahmen dieses Vertrages gegen alle Gefahren versichert. Die Versicherungssumme beträgt 1 % vom Zuschlagspreis.
  8. Zieht der Einlieferer die Ware aus Gründen, die er zu vertreten hat, zurück, nachdem der Auktionator die Ware bereits im Katalog oder im Internet ausgeschrieben hat, gilt die Ware für die Auktion als vorbereitet und der Auktionator rechnet den Auftrag mit einer weiteren Aufwandsentschädigung ab. Diese umfasst die entgangene Provision in Höhe von 20 % auf den Ausrufpreis des Loses. Des Weiteren ist die Bearbeitungsgebühr in Höhe von 25 Euro pro Los, höchstens jedoch 300 Euro zu erstatten. Gebühren für Prüfungen, die nach Ermessen des Versteigerers notwendig sind, werden – nach Rück­sprache – gesondert in Rechnung gestellt.
  9. Die Abrechnung erfolgt 6–8 Wochen nach der Auktion.
  10. Vorschüsse sind bei guten Einlieferungen möglich.
  11. Gerichtsstand für alle Beteiligten ist Lörrach.

Wir bieten Ihnen verschiedene Möglichkeiten, Ihre Briefmarken bei uns zu verkaufen, abhängig von der Art der Briefmarken und Ihren Wünschen. Für eine Beratung zwecks Direktverkauf, Kommissionsverkauf oder Einlieferung zur Auktion wenden Sie sich bitte an unsere Experten unter der Telefonnummer 07624 – 98 95 870 oder per E-Mail an einlieferung@stade-auktionen.de. Nach Schicken von Bildmaterial können wir Ihnen zumeist schon eine konkrete Einschätzung geben. Unabhängig davon haben Sie folgende Möglichkeiten zur Übermittlung der Briefmarken:

  • Persönlicher Besuch in unseren Geschäftsräumen
  • Eigener Versand auf Ihr Risiko
  • Abholung durch einen von uns organisierten Werttransport, 100% versichert (Kosten von 40,- bis max. 80 Euro je nach Wert)

Für folgende Warenwerte fallen folgende Kosten an:

  • Warenwert bis 10.000,00 Euro: 40 Euro
  • Warenwert bis 15.000,00 Euro: 50 Euro
  • Warenwert bis 20.000,00 Euro: 65 Euro
  • Warenwert bis 25.000,00 Euro: 80 Euro
  • Warenwert über 25.000,00 Euro: bitte telefonisch abklären

Für einen Wunschtermin in einem Zeitfenster von 4 Stunden (zwischen 9:30 und 17:00 Uhr) fallen 6,00 Euro an.

Für einen Wunschtermin in einem Zeitfenster von 2 Stunden (zwischen 9:30 und 17:00 Uhr) fallen 10,00 Euro an.

Nach Wareneingang erfolgt die Überweisung so bald wie möglich.

Der Wert und somit der Verkaufspreis alter Briefmarken hängt von Faktoren wie Alter, Herkunft, Seltenheit, Zustand und Material ab. Seltene Briefmarken aus deutschen Kolonien können beim Verkauf hohe Preise erzielen​.

Um den Wert von Briefmarken zu bestimmen, ist es wichtig, einen Spezialisten wie Stade Auktionen hinzuzuziehen. Fachkenntnisse sind erforderlich, um den Wert aufgrund von Faktoren wie Alter, Herkunft, Seltenheit, Zustand und Material richtig einzuschätzen​.

Erfahren Sie mehr darüber in unserem Artikel So ermitteln Sie den Wert Ihrer Briefmarkensammlung.

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